Kolumnen

Seit 2002 haben mir verschiedene kleine Zeitungen und Zeitschriften Gelegenheit gegeben, für sie Kolumnen zu schreiben. Diese Arbeit hat mir immer Spass gemacht, den ich mir nicht dadurch verderben liess, mich ernsthaft mit der Frage zu beschäftigen, wie eine Kolumne heutzutage nach den Regeln der journalistischen Kunst (oder doch: Zunft) auszusehen hätte. Ich fand es einfach jeweils spannend, mein Thema frei wählen und darüber jenen Text improvisieren zu können, den ich in jenem Moment und in diesem Zusammenhang gerne selber gelesen hätte.

Dabei war mir stets klar, dass ich nichts Neues erfand, sondern mich an Vorbildern orientierte. Vor allem an zweien, die auch in der Deutschschweiz hingeschaut haben: Kurt Marti und Peter Bichsel. Ihre Kolumnen sind in den letzten Jahren als Sammlungen zweitveröffentlicht worden, ich hatte Gelegenheit, sowohl Bichsels «Kolumnen, Kolumnen» (2004) als auch Martis «Notizen und Details» (2010) öffentlich vorzustellen.

Seit Oktober 2012 gibt mir das neue elektronische Medium «journal b» in Bern die Möglichkeit, für seine Rubrik «Alltag» dreiwöchentliche Kolumnen zu liefern. Die Herausforderung besteht erstmals darin, nicht nur Texte zu schreiben, sondern freie Meinungstexte mit Bildmaterial und verlinkten Sekundärquellen so zusammenzubauen, dass die entstehenden Konstellationen wieder einen kolumnenartigen Effekt erzeugen.

Aktuell

Mai ’17

Monatsgedicht

Rosengarten

Monatskolumne

Links ist links ist links oder was

Neue Texte

• Wassernot im grössten Freiluftgefängnis. – Informationsabend zur Situation in Gaza.

• Lindita Salihus Geschichte von Flucht und Ankunft (Teil 1 + Teil 2)

• Zur Bedeutung des Archivs für Agrargeschichte in Bern (Teil 1 + Teil 2 + Teil 3).

C. A.Looslis Gedichte feinsinnig interpretiert. Zu einer neuen Hör-CD.

Zur 7. Berner Aktionswoche gegen Rassismus:

Bern West marschiert gegen den Rassismus

Political Correctness: Anatomie eines Begriffs

«Ich bin kein Rassist, aber…»? – Kein aber!

 

Tscharnergut: Kann ein Abriss vernünftig sein?

• Quersprachein ins Unbehauste. Zu Ariane von Graffenrieds Buch «Babylon Park».