Kolumnen

Seit 2002 haben mir verschiedene kleine Zeitungen und Zeitschriften Gelegenheit gegeben, für sie Kolumnen zu schreiben. Diese Arbeit hat mir immer Spass gemacht, den ich mir nicht dadurch verderben liess, mich ernsthaft mit der Frage zu beschäftigen, wie eine Kolumne heutzutage nach den Regeln der journalistischen Kunst (oder doch: Zunft) auszusehen hätte. Ich fand es einfach jeweils spannend, mein Thema frei wählen und darüber jenen Text improvisieren zu können, den ich in jenem Moment und in diesem Zusammenhang gerne selber gelesen hätte.

Dabei war mir stets klar, dass ich nichts Neues erfand, sondern mich an Vorbildern orientierte. Vor allem an zweien, die auch in der Deutschschweiz hingeschaut haben: Kurt Marti und Peter Bichsel. Ihre Kolumnen sind in den letzten Jahren als Sammlungen zweitveröffentlicht worden, ich hatte Gelegenheit, sowohl Bichsels «Kolumnen, Kolumnen» (2004) als auch Martis «Notizen und Details» (2010) öffentlich vorzustellen.

Seit Oktober 2012 gibt mir das neue elektronische Medium «journal b» in Bern die Möglichkeit, für seine Rubrik «Alltag» dreiwöchentliche Kolumnen zu liefern. Die Herausforderung besteht erstmals darin, nicht nur Texte zu schreiben, sondern freie Meinungstexte mit Bildmaterial und verlinkten Sekundärquellen so zusammenzubauen, dass die entstehenden Konstellationen wieder einen kolumnenartigen Effekt erzeugen.

Aktuell

September ’17

Monatsgedicht

Neubaustrecke

Monatskolumne

Oskar Scheiben (1945-1997)

Stückwerk-Projekt

Zur Baustellenbesichtigung

Neue Texte

• Tamedia: «Monopolzeitung» gegen Medienabbau in Bern (Aktualität + Kommentar).

• Gespräch mit dem Geschäftsleiter der Vereinigung Berner Gemeinwesenarbeit (VBG), Leo Grunder. Teil 1 + Teil 2.

Tamedia schenkt Bern zwei Zeitungsmumien.

An der Schnittstelle von Zahlen und Menschen. Die VBG-Finanz- und Personaladministratorin Bekira Veladzic.

Der Tellerjongleur von der Schlossstrasse 87a. – Berufsporträt des Quartierarbeiters Jörg Rothaupt.

Die VBG wurde im Tscharnergut erfunden. – Berufsporträt von Otto Wenger, dem Leiter des Quartierzentrums im Tscharnergut.

Anfang Juni 2017 erschienen:  Flückiger / Krethlow / Tobler [Hrsg.]: Bern 70 (Edition Atelier) 2017. Darin: Literatur aus der Enge. Zur Berner Literaturszene der 1970er Jahre.