Berichte + Kommentare

WoZ Nr. 43 / 1991

Zürich gibt den Räumungsbefehl für die offene Drogenszene Platzspitz bekannt. Dies gibt auch den InteressenvertreterInnen einer repressiveren Drogenpolitik in Bern wieder Aufwind.

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WoZ Nr. 41 / 1991

Im Kocherpark steht Berns offene Drogenszene vor ihrem ersten Winter. Im Gegensatz zum letzten soll die Drogenpolitik nicht der Stadtpolizei überlassen werden. Sogar die kontrollierte Drogenabgabe ist im Gespräch.

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Erstveröffentlichung [Okt. 1991]

Institutionelle Psychiatrie ist das gesellschaftliches Scharnier zwischen Spital und Gefängnis. Sie doktert dort, wo somatische Diagnosen nur Behauptungen sind und sperrt dort ein, wo nicht kriminalisiert werden kann.

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WoZ Nr. 32 / 1991

Landauf landab finden Sprengstoff- und Brandanschläge auf AsybewerberInnenhäuser statt. Im Gegensatz zu linksextremer Militanz stört dieser rassistische Terror den Courant normal der Polizei nicht.

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WoZ Nr. 15 / 1991

Der Bundesrat spricht bei der Stadt Bern vor: Die offene Drogenszene auf der Bundesterrasse muss aus den Augen des Gesetzgebers verschwinden. Derweil hat Bern eine neue drogenpolitische Perspektive: Es wird Sommer.

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WoZ Nr. 9 / 1991

Der Kurde Yusuf Ongan wird in die Türkei ausgeschafft und in Istanbul tagelang festgehalten. Kein Problem, sagt das Bundesamt für Flüchtlinge. Folter, sagen die WoZ-Korrespondenten. Eine Würdigung der Quellen.

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Erstveröffentlichung [Febr. 1991]

Psychiatrie ist notwendig. Nicht weil es «psychische Krankheiten» gibt, sondern weil jede Gesellschaft darauf angewiesen ist, Zwang ausüben zu können. Psychiatrie ist die Medizinalisierung dieses Zwangs.

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WoZ Nr. 50 / 1990

Der Stadtpolizei gelingt es nicht, Berns offene Drogenszene zu zerschlagen, der Gesundheitsdirektion nicht, sie vor der Verelendung zu schützen. Die drogenpolitische Situation ist perspektivenlos.

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WoZ Nr. 46 / 1990

Berns Stadtregierung zögert, die offene Drogenszene auf der Kleinen Schanze, wo die Zustände «unhaltbar» geworden sind, zu räumen. Für anderthalb Jahre begleite ich nun als Journalist die städtische Drogenpolitik.

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WoZ Nr. 41 / 1990

Sind heutige Pflegefachfrauen keine Krankenschwestern mehr? Zu meinen, es habe sich etwas geändert, bloss weil irgendwelche Ideologen (Frauen sind mitgemeint) einen Begriff ausgewechselt haben, wäre auf jeden Fall naiv.

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