Reportagen

WoZ Nr. 3 / 1989

In Zürich diskutieren Psychiatrieopfer, -betroffene und –überlebende, wie es möglich wäre, im Sinn der Berliner «Irren-Offensive» eine radikal-politische Selbsthilfegruppe zu gründen.

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WoZ Nr. 49 / 1988

In der Strafanstalt Hindelbank stirbt eine jordanische Zigeunerin an einem unbehandelten schweren Asthmaanfall. Kollegiale Gutachter-Künste bringen das Maleur des medizinischen Kunstfehlers aus der Welt.

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WoZ Nr. 43 / 1988

Benedikt Fontana, Chefarzt der psychiatrischen Klinik Waldhaus in Chur dissertierte 1968 über Vagantität am Beispiel der Sippe «Xenos». Jetzt fordern Mitglieder dieser Sippe die Annullierung der Dissertation.

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WoZ Nr. 10 / 1988

Ihr 25jähriges Jubiläum beging die GTCP-Sektion Derendingen unter dem Motto: «Wie lebt so froh, wer lebt so frei / Die Spinner- und die Weberei!» Im fünfundfünfzigsten Jahr ihres Bestehens geht sie mangels Fabrik ein.

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WoZ Nr. 43 /1987

Das Städtchen Langenthal im Berner Oberaargau gilt als durchschnittlichste Gemeinde der Schweiz. Anzunehmen ist, dass das auch für den dortigen Rassismus gilt.

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WoZ Nr. 8 / 1986

Der Patron teilt und herrscht und will seine Fabrigglerhäuser versilbern. Die Arbeiter dürfen als erste kaufen, wenn sie können. Die Gewerkschaft mahnt zur Solidarität und verteilt Fruchtkörbe.

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WoZ Nr. 45 / 1985

Ich habe im Berner Monbijouquartier nur meine zivilschützerische Pflicht zu erfüllen: 24 h als Khfr im Kdoraum des KP Sekt 22: Bern brennt. Aber wir haben’s im Griff.

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WoZ Nr. 19 / 1985

Die «gewaltsame Überführung von Kindern [einer ethnischen] Gruppe in eine andere Gruppe» ist «Völkermord», sagt die UNO. Zum Glück war die Schweiz auch zwischen 1926 und 1973 ein Sonderfall.

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WoZ Nr. 24 /1984

Die Pro Juventute verweigert drei Jenischen Akteneinsicht. Beweismittel zur Endlösung der Zigeunerfrage sind nichts für Mündel des «Hilfswerks für die Kinder der Landstrasse». – Druckversion und eine nicht veröffentlichte Kompilation von 1994.

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WoZ Nr. 17 /1984

Stramme Oerlikoner fragen sich, ob den eigenen Polizisten eigentlich zuzumuten sei, sich auch noch mit dem letzten Dreck herumzuschlagen. Mit den Polizeibeamten können die Jenischen aber zumindest reden.

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