WOZ

WOZ, 51+52 / 2005 Vom Wiegenfest

Und nun, meine Lieben, will ich euch zum Schluss erzählen, wie alles begann mit unsrer Familie. Es war kurz nach der letzten Eiszeit, als Zürich brannte und auch Basel und Bern ein bisschen motteten. Damals lag etwas in der Luft,...[mehr]

WOZ, Nr. 50 / 2005 Von Daguerre

Vorab entschuldige ich mich beim WOZ-Publikum dafür, dass ich vor einer Woche an dieser Stelle genötigt war, die unausweichliche Unsäglichkeit Christoph Blocher zu erwähnen. Umso mehr freut es mich, dass es mir heute nötig...[mehr]

WOZ, Nr. 49 /2005 Vom Plastiklöwen

Daniel Di Falco ist Journalist des «Bunds» und hat am letzten Freitag den BZ-Preis für Lokaljournalismus erhalten, mein Glückwunsch dem Preisträger. Christoph Blocher war bei der Preisverleihung der Festredner und hat die...[mehr]

WOZ, Nr. 48 / 2005 Vom Immergleichen

In der Nähe von Arezzo kenne ich einen Tümpel an einem Waldrand. Dort sitzt sich’s gut. Ab und zu geht ein milder Windstoss durch die Zweige und wendet einen Augenblick später am gegenüberliegenden Hang die graugrünen Blätter der...[mehr]

WOZ, Nr. 47 / 2005 Von der Schreibkunst

Von wegen selbstlos aufklärende Journalisten und Journalistinnen! Achtzig Prozent der Zeitungsartikel, die sie mit ihrem Namen zeichnen, sind nichts als umredigierte Pressemitteilungen aus den PR-Abteilungen von Behörden,...[mehr]

WOZ, Nr. 46 / 2005 Von der Schurni-Ethik

«Journis dürfen alles. Oder doch nicht? Fragen zur journalistischen Ethik». Das war das Thema des «15. Berner Medientags». Er fand am letzten Samstag statt, und der Moderator Roland Jeanneret hat ihn mit dem Bonmot eröffnet, das...[mehr]

WOZ, Nr. 45 / 2005 Von der Zahnpasta

Letzthin ist es mir passiert, dass ich beim Frühstück die Zeitungslektüre unterbrochen habe. Ich stürzte ins Badezimmer, holte die Zahnpasta, legte sie neben die Zeitung auf den Küchentisch, fixierte beides scharf und fragte...[mehr]

WOZ, Nr. 44 / 2005 Vom Leibblatt

Aus Toulouse kommt mein Neffe zu Besuch. Er bändigt seine Mähne indianermässig mit einem Stirnband und steht vor dem Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaft. Beim Abendessen sagt er en passant, irgendwie fühle er sich «wie nicht...[mehr]

WoZ, Nr. 5 / 1987 Wir Himmelwracks

Ist «unsere» linke Kultur heute mehr als die Leere ausserhalb «ihrer» bürgerlichen Kultur? Dieser Beitrag für die damalige Rubrik «Politisches Tagebuch» ist zu meinen Vatermord an Niklaus Meienberg geworden.[mehr]

WoZ, Nr. 33 / 1983 «Pallaksch»

Was heisst «Heimat»? Die WoZ fragt verschiedene Autoren und Autorinnen und schreibt, mit diesem Begriff könnten «die Schreibenden umgehen, wie sie wollen: dafür, dagegen, davon inspiriert oder abgestellt». – Mein Beitrag.[mehr]