Monatskolumnen

Erstveröffentlichung, 1. 3. 2017 Der Nachbar ist gegangen

Am 11. Februar ist der Schriftsteller Kurt Marti gestorben. Mehr als zehn Jahre lebten wir im Berner Schosshaldenquartier als Nachbarn. Ich nehme von ihm Abschied als einem, dem ich mehr verdanke als die gute Nachbarschaft. [mehr]

Medienwoche, 31. 1. 2017 Die Wirklichkeiten unter dem Strich

Die Anthologie «Literatur und Zeitung» bringt 16 Fallstudien aus der Schweiz. Den Feuilletonjournalismus, von dem darin die Rede ist, gibt es zwar nicht mehr. Aber vieles, was ihn wertvoll machte, lebt weiter.[mehr]

Erstveröffentlichung, 1. 1. 2017 Was steht am Ende der Aufklärung?

«Es gibt kein richtiges Leben im falschen», hat Adorno gesagt. Gilt das nicht auch für die europäische Linke, die seit 1968 die Rede von der Aufklärung zum Dogma erhoben und dessen akademische Exegese monopolisiert hat?[mehr]

Erstveröffentlichung, 1. 12. 2016 Der Adelbodenbuch-Prozess

Ich habe als Co-Redaktor mitgeholfen, die Chronik «Adelbodenbuch» um einen 2. Band zum 20. Jahrhundert zu ergänzen. Zeit, sich wieder einmal ein paar Gedanken zu machen zur Kultur von oben und zur Kultur von unten.[mehr]

Erstveröffentlichung, 1. 11. 2016 Adorno bärndütsch

Warum gibt es keine essayistischen, abstrakten, theoretischen Texte in der Sprache, die ich rede? Warum schreibe ich hier nicht so, wie mir der Schnabel gewachsen ist? – Ein anregendes Abendessen mit Beat Sterchi.[mehr]

Erstveröffentlichung, 1. 10. 2016 Utopie? Apokalypse? Freisinn!

Die Vorfahren der Liberalen waren freisinnig. Die Nachfahren der Freisinnigen sind gefährlich. Eine Retraite mit Gottfried Keller, C. A. Loosli, Urs Widmer, Guy Kreta, Diana Johnstone und Ulrike Guérot.[mehr]

Erstveröffentlichung, 1. 9. 2016 Als Jürg Frischknecht Achmed Huber traf

Jürg Frischknecht (1947-2016) war der herausragende investigative Journalist in der WoZ der frühen Jahre. Nach der Meldung von seinem Tod habe ich versucht, unsere spannendste Zusammenarbeit zu rekonstruieren.[mehr]

Erstveröffentlichung, 1. 8. 2016 Hoppla: Demokratische Kunst!

Früher habe man sich für die Demokratisierung der Kunst eingesetzt, heute entstehe «vor lauter ‘Demokratisierung’ das Gegenteil, der Ausverkauf. Eine gefährliche Situation», sagt die Kunstkuratorin Bice Curiger. [mehr]

Erstveröffentlichung, 1. 7. 2016 Offener Brief in der Grauzone

In ihrem Essay «Schreibstunden» schreibt Lotta Suter über ihr Schreiben und ihre Sprache. Seit unseren gemeinsamen Schreibstunden auf der WoZ der ersten Jahre weiss ich, dass wir nicht überall einer Meinung sind.[mehr]

Erstveröffentlichung, 1. 6. 2016 Warum das Hirn schrumpft

Warum nur hatten die Jäger und Sammler vor 20000 Jahren ein grösseres Hirn als die aktuell kreuchende und fleuchende Krone der Schöpfung? Die Unordnung auf dem eigenen Schreibtisch ist einer der Gründe.[mehr]

Erstveröffentlichung, 1. 5. 2016 Wo ist die linke Öffentlichkeit?

Ich besuche eine Veranstaltung, an der die letzten paar linken Printmedien der Deutschschweiz aufgezählt werden. Weil es ohne Medien kein öffentliches linkes Bewusstsein gibt, ist eigentlich klar, was zu tun wäre.[mehr]

Erstveröffentlichung, 1. 4. 2016 Aufgeklärte Angriffskriege

Gehe ich in meinem Schritt von Münsingen nach Bern, versuche ich tief ein- und auszuatmen. Auch wenn mir dabei durch den Kopf geht, warum die Ära des Postwachstums als Akt politischer Vernunft so schnell nicht anbricht.[mehr]

Treffer 1 bis 12 von 44
<< Erste < Vorherige 1-12 13-24 25-36 37-44 Nächste > Letzte >>