Aufsätze

Journal B, 16. 12. 2016 Neben dem Mainstream schrillt der Naiton

Wenn man bedenkt, was man alles liest, wenn man nichts als zwischen Hamsterrad und Zentrifuge seine Arbeit tut. Bloss: Wie soll man das alles einordnen, damit man nicht zum Verschwörungstheoretiker wird?[mehr]

Journal B, 24. 12. 2015 Mein Augstmatthorn

Ich erfülle mir einen Bubentraum und besteige an einem strahlenden Novembertag von Habkern her das Augstmatthorn. Ermunterung, das Bisschen zu tun, das man kann.[mehr]

Journal B, 8. 8. 2015 Mein maoistischer Lehrplätz

Maos «grosser Sprung nach vorn» (1958-1962) hat ungefähr gleich viele Tote produziert wie der Zweite Weltkrieg: mindestens 45 Millionen. Die politische Praxis des Sozialismus braucht Menschen, die es noch nicht gibt.[mehr]

Journal B, 8. 4. 2014 Self-Checkout: Exit will den Altersfreitod

Wie bringt man Menschen dazu, sich freiwillig möglichst billig aus dem Spiel zu nehmen, sobald sie nur noch kosten? Eine Frage, an der die Migros und «Exit» gleichermassen arbeiten.[mehr]

WOZ, 26. 11. 2009 Wems nicht passt, der kann ja gehen

Journalismus heute Stukkateur, Spitzenklöpplerin, Gambenbauer: Es gibt Kunsthandwerke, deren grosse Zeit vorbei ist. Zählt nicht auch der Journalismus dazu – sogar kritische?[mehr]

WOZ 44 / 2005 Für Romane zu blöd, oder was?

Wenn das Nachrichtenmagazin «Facts» konstatiert, die «Schweizer Literatur» sei krank, weil «der hiesige Roman auszusterben» drohe, so stimmt das, oder es stimmt nicht. Drei Thesen zur These eines Thesenjournalisten.[mehr]

Rote Revue Nr. 2 / 2001 Die Kultur der Autonomie. Und danach?

Gegen die Kulturen der totalitären Staaten verteidigte die Kultur der Moderne die Autonomie. Aber Autonomie heisst auch: Desintegration, Isolation und kommunikativer Tod. Was kommt danach? Sechs Vermutungen.[mehr]

Almanach Literatur 1998 Nullpunkt oder stinkendes Bschüttloch?

Stand 1945 auch die Schweiz an einem «geistigen Nullpunkt»? Im Bernbiet entwickelt sich 1964 ein Literaturstreit, den der berühmte Zürcher Literaturstreit Ende 1966 in den Grundzügen nachzubeten beginnt. [mehr]

Hansdampf [Hrsg.] 1998 Die Kunst, den Aufbruch zu verteidigen

Zehn Jahre Reithalle Bern: Solange Subkultur und Gegenkultur trotz Widersprüchen zusammenspielen, entsteht Widerspruch zur herrschenden Kultur, die auch in der Demokratie die Kultur der Herrschenden ist.[mehr]

Megafon, Mai 1998 Gutes Leben oder gerechte Gesellschaft?

Auch in Bern wurde 1968 über die Revolution geredet. Die einen wollten als Hippies die Lebenswelt revolutionieren, die anderen als Linksradikale das «System» vom Kopf auf die Füsse stellen. Was sie erreicht haben.[mehr]

Berner Zeitung, 25. 4. 1998 Eine Nische der musikalischen Moderne

Mit «Hausabenden für zeitgenössische Musik» stellte in Bern das Ehepaar Gattiker-Lauterburg zwischen 1940 und 1967 die internationale Musik-avantgarde zweihundert Mal in den Dienst einer lokaler Subkultur.[mehr]

Widerspruch Nr. 33 / 1997 Das Paradox der Erziehung

Pädagogik ist ein Instrument der Aufklärung. Darum gibt es keine Geschichte der Linken ohne «linke» Pädagogik. Auch das Wissen von dessen Widersprüchen und Scheitern wird noch gebraucht werden.[mehr]

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